• Informationen zur Mindestsicherung in der Steiermark, darunter die gesetzlichen Grundlagen, Angaben zu Fristen oder "Wo man einen Antrag stellt" und vieles mehr finden Sie unter dem Menüpunkt Hilfe, FAQ.
  • Zur raschen Berechnung von Ansprüchen nach dem steirischen Mindestsicherungsgesetz können Sie den Mindestsicherungsrechner auf unserer Seite verwenden.
  • Bei Unklarheiten über die Ansprüche oder zur Überprüfung von Bescheiden suchen Sie eine der angegebenen Beratungsstellen auf, die Beratung bei den angegebenen Einrichtungen ist unabhängig und selbstverständlich kostenlos, Adressen siehe Menüpunkt Beratungsstellen, Links.

Rechner

Wieviele Personen leben in Ihrem Haushalt?

In eigener Sache

Der Mindestsicherungsrechner ist ein Service der KPÖ Steiermark. Wir stellen den Rechner zur Verfügung, damit Sie die Mindestsicherung aufgrund der gegenwärtigen Gesetzeslage in der Steiermark berechnen können.

Das bedeutet nicht, dass wir die gegenwärtige Mindestsicherung für ausreichend oder angemessen halten:

Die KPÖ setzt sich ein für:

  • Eine 14malige Auszahlung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) für alle BezieherInnen (derzeit nur für Kinder)
  • Höhere Richtsätze für Kinder
  • Übernahme der tatsächlichen Wohnkosten
  • keine Verschlechterung bei Wohngemeinschaften
  • Einhaltung des Verschlechterungsverbotes
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Claudia Klimt-Weithaler
Sozialsprecherin und Landtagsabgeordnete der KPÖ Steiermark

Obdachlose brauchen Hilfe statt Kürzungen!

Soziallandesrätin Kampus (SPÖ) hat im Vorjahr neue Regeln für die Mindestsicherung eingeführt. Am härtesten betroffen sind Obdachlose, die keine Unterstützung für Wohnkosten mehr bekommen. Das Landesverwaltungsgericht hat diese Praxis untersagt, das Land beruft dagegen. Bis zum Urteil wird die Beihilfe aber wieder ausgezahlt. Die KPÖ befragte dazu am 20. Juni Landesrätin Kampus im Landtag.

Kritik kommt nicht nur von uns, sondern auch von der Caritas. „Man verschärft die Situation, das ist hausgemachte Wohnungslosigkeit“, wird ein Mitarbeiter in einer Grazer Zeitung zitiert. Denn früher konnten Wohnungslose die Beihilfe zu den Wohnkosten ansparen, um möglichst schnell wieder eine eigene Wohnung beziehen zu können. Durch die fragwürdigen Sparpläne des Sozialressorts bleiben diese Menschen viel länger auf der Straße oder in Einrichtungen wie der Notschlafstelle, wenn das Land Steiermark die Beihilfe nicht mehr ausbezahlt.

Ich  fordere Frau Landesrätin Kampus (SPÖ) auf, unabhängig von der Entscheidung des Höchstgerichts auf diese Einsparung auf Kosten der Ärmsten zu verzichten:

„Obdachlose brauchen Hilfe statt Kürzungen. Es ist Aufgabe der Sozialpolitik, diesen Menschen zu helfen, wieder ein Dach über dem Kopf zu finden. Die steirische Sozialpolitik ist auf einem Irrweg. Die KPÖ tritt dafür ein, wieder zur alten Regelung zurückzukehren und Obdachlosen den Wohnbedarf uneingeschränkt zuzugestehen.“

Claudia Klimt-Weithaler

Klubobfrau KPÖ-Landtagsklub

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Karin Gruber
Sozialberatung KPÖ Landtagsklub

Sollten Sie Fragen zur bedarfsorientierten Mindestsicherung oder zu unserem Mindestsicherungsrechner haben, würde ich mich über einen Anruf unter der Telefonnummer 0316/877/5101 oder über ein Mail unter der E-Mail Adresse karin.gruber@stmk.gv.at sehr freuen.

Karin Gruber

Sozialarbeiterin im KPÖ-Landtagsklub

Helfen statt Reden. KPÖ

Obdachlose brauchen Hilfe statt Kürzungen! »

20-06-17 Clau­dia Klimt-Weitha­ler: „Stei­ri­sche So­zial­po­li­tik ist auf ei­nem Irr­we­g“. So­zial­lan­des­rä­tin Kam­pus (SPÖ) hat im Vor­jahr neue Re­geln für die Min­dest­si­che­rung ein­ge­führt. Am här­tes­ten be­trof­fen sind Ob­dach­lo­se, die kei­ne Un­ter­stüt­zung für Wohn­kos­ten mehr be­kom­men. Das…

Bestrafung von Obdachlosen durch Landesgesetz stoppen! »

30-05-17 Clau­dia Klimt-Weitha­ler kün­digt Be­fra­gung von Lan­des­rä­tin Kam­pus an. Nicht nur die Wohn­bei­hil­fe wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr zum Nach­teil der so­zial Schwächs­ten dras­tisch re­du­ziert. Auch bei der Min­dest­si­che­rung ist es zu Ver­schär­fun­gen ge­kom­men. Am…